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Die Künstlerin SALLIE MC ILHERAN-Wunner spendet ihr Preisgeld dem Diakonischen Werk Freising e.V.

Am 25. Novemberfindet der Internationalen Tages „Keine Gewalt an Frauen“ statt. Das Diakonische Werk Freising e.V. beteiligt sich an der Aktion „#schweigenbrechen“ vom bundesweiten Hilfetelefon „Gewalt gegen Frauen“.

Die Künstlerin und Preisträgerin vom Kunstwettbewerb „Gewalt gegen Frauen hat viele Gesichter #unSICHTBAR“, Sallie Mc Ilheran-Wunner, nimmt diesen wichtigen Tag zum Anlass, der Diakonie das Preisgeld in Höhe von 1000 Euro zu spenden. Sie möchte dazu beitragen, das „Schweigen zu brechen“ und unterstützt die wertvolle Arbeit zum Gewaltschutz im Landkreis.

In ihrem prämierten Bild „The Blue Room” beschreibt die Künstlerin die schwierige Situation vieler Frauen, die von Gewalt betroffen sind: „Eine Frau befindet sich allein, eingeschlossen in einem kleinen Raum. Am rechten Bildrand erlaubt ein Cut wie in einer Filmüberblendung, den Blick ins Freie. Eine Situation, die Fragen offenlässt… Handelt es sich um Gewalt, physikalischer oder sogar psychischer Art?“

Das Kunstwerk ist klein, eine Filmsequenz – die Künstlerin sagt: Es ist symbolisch für häusliche Gewalt, die oft „im Kleinen“ passiert, gleich nebenan, unbemerkt und oft nicht gesehen.“

Christina Mayer, Leiterin der Fachberatungsstelle, bestätigt, dass die häusliche Gewalt oft vermeintlich unsichtbar ist. Insbesondere psychische Gewalt ist oft so subtil, manipulativ und eben „unsichtbar“. Kein blauer Fleck, keine Prellung, keine Würgemale, dafür aber eine verletzte Seele, deren Wunden nur die betroffene Person sieht und spürt. Um so wichtiger, so Christina Mayer, ist es, dass das Schweigen nicht nur durch Betroffene gebrochen wird. Es ist wichtig, dass die Gesellschaft hinschaut, handelt und darüber spricht. Daher sind Aktionen wie diese #schweigenbrechen wichtig.

Das Diakonische Werk Freising e.V. ist, mit den Einrichtungen wie dem Frauenhaus und der Fachberatungsstelle bei häuslicher und sexualisierter Gewalt, auf Spenden dieser Art angewiesen. Nur so kann das notwendige und wichtige Beratungsangebot im Landkreis erhalten bleiben und die betroffenen Frauen können endlich ihr Schweigen brechen und sich Unterstützung holen.

Spendenübergabe
Bildrechte: @Diakonie